10 Methoden zur direkten Mitarbeitermotivation

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Das Arbeitsklima spielt eine große Rolle, wenn es um die Motivation der Mitarbeiter geht, aber die direkte und persönlich Ebene ist mindestens genauso wichtig. Deshalb hier weitere 10 Methoden, um die Mitarbeitermotivation zu stärken:

Wort Can´t durchgestrichen und durch Can ersetzt
Direkte Motivationen sind effektiv

#1: Wertschätzung geleisteter Arbeit (Balance zwischen Lob & Kritik)

Die Wertschätzung der eigenen Arbeit. ist es nicht das, was sich jeder Mitarbeiter wünscht? Wenn Erfolge erzielt wurden, erkennen Sie dies an. Loben Sie den/die verantwortlichen Mitarbeiter dafür und zwar am besten in einem Team-Meeting. Das ist nicht nur ein Motivationsschub für den Belobigten, sondern auch für die anderen, ebenso ein Lob zu erhalten. Zeigen Sie Ihre Dankbarkeit für die gute Mitarbeit, halten Sie jedoch auch die Balance mit konstruktiver Kritik. Denn verteilen Sie leichtfertig ein Lob nach dem anderen, wirkt es nicht mehr erst gemeint.

#2: Selbstbewusstsein der Mitarbeiter stärken

Ein selbstbewusstes Team ist ein starkes Team. Vermitteln Sie Ihren Mitarbeitern nicht nur durch Lob Ihre Wertschätzung. Fördern Sie sie durch die Vermittlung von Fachwissen, durch die Möglichkeit, Herausforderungen anzunehmen und Erfahrungen zu machen und nicht zuletzt dadurch, dass Sie sie ihren Talenten entsprechend einsetzen. Das stärkt Selbstbewusstsein und Motivation.

#3: Mitarbeiter nicht verbiegen

Nur wer wirklich er selbst sein kann, fühlt sich wohl und kann sich auf seine Art in ein Projekt, in ein Unternehmen einbringen. Das beginnt bei der Kleidung, die nicht diktiert werden sollte, und geht bis zur kreativen Problemlösung. Passen Sie die Firma an Ihre Mitarbeiter an. Geben Sie Ihnen Freiraum zur Selbstentfaltung, damit sie ihre Talente für Sie einsetzen können.

#4: Sinnvolle Arbeit

WIchtig ist, dass die Kollegen immer das Gefühl haben, dass ihre Arbeit einen Sinn erfüllt. Fragen Sie nach dem “Warum”. Fragen Sie sich selbst und fragen Sie Ihre (potenziellen) MItarbeiter. Wer mit Leidenschaft bei der Arbeit ist, wird immer einen Grund finden, weiterzumachen und nicht so einfach in ein Motivationsloch rutschen. Kommen Sie mit Ihren Mitarbeitern ins Gespräch und erfahren Sie, was sie antreibt.

#5: Talente erkennen und fördern

Um die Talente verschiedener Mitarbeiter richtig einsetzen zu können, müssen Sie diese zunächst erkennen und dann fördern. Fühlt sich jemand fehl am Platz und unterfordert, sinkt sein Engagement. Verhindern Sie das, indem Sie das Gespräch suchen, um herausfinden, wo der Einzelne seine Stärken sieht und geben Sie Ihnen die Chance, an ihren Aufgaben zu wachsen.

Drei Wegweiser mit der Aufschrift: Schooling, Training, Learning
Investieren Sie in die Zukunft

#6: Möglichkeit der Fortbildung geben

Von Kind auf sind wir darauf aus, Neues zu erfahren und zu lernen. Lassen Sie Ihren Mitarbeitern den Raum, sich weiterzubilden. Dabei sollten sie dies nicht als Pflicht sehen, sondern als selbstverständlichen Teil des Arbeitsalltags, da so die intrinsische Motivation entsteht. Unterstützen Sie sie dabei, indem Sie Ihnen Arbeitszeit zur Fortbildung geben.

#7: Gegenseitige Hospitationen der Stellungen

Eine Art der Weiterbildung können gegenseitige Hospitationen sein. Mal in andere Abteilungen reinzuschnuppern ist nicht nur gut, um die Unternehmensabläufe besser zu verstehen, sondern auch, um weitere Stärken und Interessen der Mitarbeiter zu entdecken. Zudem wird so mehr Verständnis unter den verschiedenen Arbeitsfeldern geschaffen. Gerade zwischen Vertriebs- und Marketingteams gibt es oft Schwierigkeiten. Die können durch solche Hospitationen oder gar Smarketing beseitigt werden.

#8: Motivation durch das Team selbst mit dem Paten-Programm

Jedem neuen Mitarbeiter einen Paten an die Seite zu stellen, ist zwar ein zusätzlicher Arbeitsaufwand, aber einer, der sich definitiv lohnt. Bei einem solchen Programm ist der Pate nicht nur in fachlicher Hinsicht ein Berater, sondern auch der Mentor, der seinen Schützling dem Cultural-Fit gemäß in das Team integriert und das Winner-Mindset vermittelt.

Die Sicherheit, bei Fragen und Problemen einen Ansprechpartner zu haben, der nicht gleich der Chef ist, motiviert den Neuen diese auch wirklich anzusprechen. So entstehen keine Hemmungen, eine offene Kommunikationskultur entwickelt sich und das motiviert ungemein.

#9: Mitarbeiter und ihre Probleme wahrnehmen

Arbeits- und Privatleben können längst nicht mehr so strikt getrennt werden wie früher. Das geschieht alleine durch flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum Home-Office. Ebenso können “private Probleme” nicht einfach ausgeknipst werden. Wenn solche einen Mitarbeiter belasten, sprechen Sie das an. Achten Sie auf Ihre Mitarbeiter, zeigen Sie Interesse und versuchen, zu helfen. Rücksichtnahme und Verständnis fördert die Mitarbeitermotivation nachhaltig.

#10: Vorbildfunktion

Und nicht zuletzt: Seien Sie ein Kollege, ziehen Sie nicht die “Chefkarte” und gehen früher, weil Sie vielleicht gerade keine Lust mehr haben. Delegieren Sie Routineaufgaben nicht, sondern erledigen diese auch mal selbst. Seien Sie ein gutes Vorbild, denn so zollen Sie Ihren Mitarbeitern Respekt und werden diesen zurückerhalten. Das beeinflusst die Moralvorstellungen eines jeden Kollegen positiv.

Laden Sie sich hier die Checkliste runterChecklisten für den Vertrieb und Mitarbeitermotivation

Fazit zur Mitarbeitermotivation

Halten wir fest, dass es viele Mittel und Wege gibt, um seine Mitarbeiter zu motivieren und dass diese viel auf der menschlichen und kommunikativen Ebene stattfinden. Wichtig ist besonders, die intrinsische Motivation zu fördern, da diese von längerer Dauer ist, vom Mitarbeiter ausgeht und die Kreativität fördert.

Das Arbeitsklima, das durch die Arbeitsbedingungen bestimmt wird, ist der übergreifende Faktor, der durch Vertrauen und offene Kommunikation im Team und persönlich verbessert werden kann. Zeigen Sie Transparenz, fördern den Teamspirit und die Mitarbeiterintegration. Mitarbeiter direkt motivieren können Sie durch Wertschätzung, Förderung, Verständnis und Respekt.

Fotos: geralt

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(Teil 3 von 3) der Blogbeiträge:

Teil 1 : 25 Methoden, um die Mitarbeitermotivation zu steigern

Teil 2 : 15 Methoden zur indirekten Mitarbeitermotivation durch Verbesserung des Arbeitsklimas