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15 Methoden zur indirekten Mitarbeitermotivation durch Verbesserung des Arbeitsklimas

Das Arbeitsklima ist einer der wichtigsten Punkte, um seine Mitarbeiter motivieren zu können. Mit einer vollen Stelle ist man etwa 40 Stunden die Woche am Arbeitsplatz und das dortige Umfeld wirkt sich auf das Arbeitsverhalten, sprich auch auf die Motivation der Mitarbeiter aus. Hier kommen 15 Methoden, um das Arbeitsklima zu verbessern:

15 Methoden zur indirekten Mitarbeitermotivation durch Verbesserung des Arbeitsklimas
15 Methoden zur indirekten Mitarbeitermotivation durch Verbesserung des Arbeitsklimas

 

 

 

 

 

 

#1: Offene Kommunikation und Transparenz in Entscheidungen

Kommunikation und der Umgang mit Menschen ist in der Vertriebsbranche das A und O. Leider wird das oft nur auf die Kunden bezogen, dabei ist es gegenüber und unter den Mitarbeitern um so wichtiger, damit alles reibungslos funktionieren kann. Ein Weg dazu sind regelmäßige Meetings, in denen der aktuelle Stand von Projekten, sowie Probleme oder anstehende Entscheidungen besprochen werden.

#2: Mitarbeiter mitdenken lassen

Mitarbeiter-Meetings können auch dazu genutzt werden, um Kollegen um Rat zu fragen. Manchmal ist man sich selbst unsicher. Andere von einem anderen Blickwinkel auf die Sache schauen zu lassen, offenbart oft neue Ansätze, auf die man alleine nicht gekommen wäre. Es ist okay, mal um Hilfe zu fragen. So beziehen Sie Mitarbeiter besser ein, was wiederum die Transparenz erhöht.

#3: Mitarbeiterbefragung zur stetigen Verbesserung des Klimas

Was steht dem Workflow im Weg und wie können Sie das ändern? Ein offenes Ohr für die Mitarbeiter zu haben ist wichtig. Hierzu können ebenfalls die Meetings dienen oder aber auch das Angebot für Mitarbeitergespräche.

#4: Erwartungen definieren und Ziele setzen

Auch hierbei steht die Kommunikation wieder im Vordergrund: Wenn dem Mitarbeiter nicht klar ist, was von ihm erwartet wird, kann er diese Erwartungen auch nicht erfüllen. Fassen Sie Ihre Erwartungen also in Worte und definieren Sie Ihre Ziele für Projekte und das Unternehmen. Dabei sollt ebenfalls regelmäßig die Chance sein, Feedback zu geben und konstruktive Kritik zu äußern, denn die Mitarbeiter, die sich mit einem spezifischen Projekt beschäftigen, haben oft den besseren Überblick, was realistisch ist und was nicht.

#5: Zu- und Vertrauen

Vertrauen im Team stärkt den Teamgeist und das Wohlbefinden des Einzelnen. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass Sie ihnen vertrauen und trauen Sie ihnen etwas zu, indem Sie ihnen Freiraum für eigene Entscheidungen geben und ihnen Verantwortung übertragen. Zudem steigern neue Herausforderungen die Mitarbeitermotivation. Achten Sie jedoch darauf, dass keine Überforderung entsteht, da sich das kontraproduktiv auswirkt.

#6: Fairer Lohn

Über Geld redet man nicht? Doch! Gerade im Vertrieb, also warum nicht auch intern? Nicht zuletzt ist natürlich auch der Lohn ein Thema, das bei der allgemeinen Zufriedenheit der Mitarbeiter eine Rolle spielt. Wer ist schon motiviert, wenn er meint, dass der Stundenlohn für seine Leistungen nicht angemessen ist? Dann stellt sich jedoch die Frage, was denn angemessen überhaupt heißt und inwiefern das Unternehmen das leisten kann.

 

Die Fragen, die Sie sich bei der Lohnverteilung stellen sollten sind:

  • Wie kann der (zukünftige) Mitarbeiter dem Unternehmen helfen?
  • Wie groß die Lücke, die diese Person füllen soll?
  • Welchen Mehrwert hat die Person für das Unternehmen?

#7: Flexible Arbeitszeiten

Ein klassischer “Nine to five”-Job ist heute längst nicht mehr das einzige Arbeitszeitmodell, das in Frage kommt, geschweige denn funktioniert. Strikte Zeitvorgaben sind out, flexible Arbeitszeiten, die man sich selbst einteilen kann, sind in. Möglich macht das u.a. die Digitalisierung. So ist auch Home-Office möglich, was gerade für Familien sehr von Vorteil sein kann – Stichwort Work-Life-Balance. Außerdem kann man Produktivität und Kreativität nicht erzwingen und sagen: “So jetzt bitte an und nach Dienstschluss wieder aus”, wir sind ja alle keine Maschinen.

#8: Fehlerkultur

“Lass uns möglichst viele Fehler machen und möglichst viel aus ihnen lernen!”  (Zitat von Julia Engelmann) – Natürlich führen Fehler meist zu Verlusten, sei es ein Gewinn-Verlust oder, dass ein Kunde abspringt, aber Fehler sind erstens menschlich und zweitens lernt man aus ihnen. Wer Angst davor hat, etwas falsch zu machen, der ist in seiner Produktivität und Kreativität gehemmt, hat keinen Mut, Neues auszuprobieren und ist vielleicht sogar verunsichert. Fehler sind okay, machen Sie Ihren Mitarbeitern das deutlich.

#9: Mobbing nicht zulassen

Mobbing ist ein Problem. Es demotiviert, schafft Misstrauen, Feindseligkeit, ein schlechtes Arbeitsklima und macht nicht zuletzt sogar krank. Zu Mobbing zählt nicht allein offensichtliche Anfeindung oder Beleidigungen, sondern auch Ausgrenzung, Gerüchte und Intrigen. Stellen Sie klar, dass Mobbing in keiner Form geduldet wird und sprechen Sie zwischenmenschliche Probleme offen an.

#10: Teamevents

Gemeinsame Erfahrungen schweißen zusammen. Teamevents gemeinsam zu planen, umzusetzen und Spaß zu haben macht nicht nur gute Laune und stärkt den Teamspirit, sondern gibt auch einen Motivationsschub. Auch hier ist Kommunikation und Teamarbeit gefragt: Sammeln Sie Vorschläge und setzen sie gemeinsam in die Tat um.

#11: Winner-Mindset

Wer an sich selbst und die Sache glaubt, der ist so motiviert, dass er auch eher zum Erfolg finden wird. So ein Winner-Mindset kommt natürlich nicht von jetzt auf gleich. Dabei helfen, ein solches zu entwickeln, können beispielsweise Motivationstrainer und Coaches. Diese kennen nicht nur die prokrastinationsfördernden Ausreden, sondern auch die motivierenden Gegenargumente.

#12: Erfolge Feiern

Erfolg ist wahrscheinlich mit eines der motivierendsten Ereignisse überhaupt. Das sollten Sie dann auch anerkennen, gemeinsam genießen und feiern. Mit Feiern ist dabei nicht unbedingt eine große Sause gemeint, sondern einfach eine anerkennende Ansprache im Teammeeting oder ein gemeinsames Mittagessen, das Sie als Chef bezahlen. SOlche Kleinigkeiten sind Gold wert und motivieren ungemein.

#13: Cultural Fit – Mitarbeiterintegration

Als Chef stellen Sie das Team zusammen. Achten Sie also schon bei der Bewerbung darauf, ob´s passt. Der “Cultural Fit” beschreibt dabei die kulturelle, menschliche Ebene, die äußerst wichtig ist. Erwähnen Sie einige der gesuchten Werte und Eigenschaften am besten schon in der Stellenausschreibung.

#14: Gute Verpflegung

Trotz der flexiblen Arbeitszeiten, verbringen wir meist den Großteil eines Arbeitstages im Büro. In diesen Stunden will der Körper verpflegt werden. Essen und Trinken geben neue Energie und die Möglichkeit, mal kurz aufzustehen und eine Pause zu machen. Eine gute, funktionierende Kaffeemaschine oder zwischendurch mal in einen Korb mit frischem Obst zu greifen, ist da für Manche genau das Richtige.

#15: Sportprogramme

Aber der Gang zur Kaffeemaschine sollte da doch bitte nicht die einzige Gelegenheit sein, sich zwischendurch mal zu bewegen. Kleinigkeiten, wie ein Spaziergang in der Mittagspause oder ein Kicker im Gemeinschaftsraum regen Körper und Geist neu an. Soll es dann doch mal etwas anderes, wie eine Rückenschule sein – schließlich sitzt man viel am Schreibtisch – , wird das auch von Krankenkassen mit einem Zuschuss unterstützt.

 

Aber was können Sie als Teamleader noch tun, um Ihre Mitarbeiter zu motivieren? Im Folgenden Blogbeitrag habe ich 10 weitere zur direkten Mitarbeitermotivation für Sie zusammengefasst. Diese dann insgesamt 25 Tipps sollen Ihnen dabei helfen, die intrinsische Motivation Ihrer Mitarbeiter zu stärken.

(Teil 2 von 3) der Blogbeiträge:

25 Methoden, um die Mitarbeitermotivation zu steigern &

10 Methoden zur direkten Mitarbeitermotivation – Erscheinungstermin: 14.12.

 

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